Der Gewässerschutz
Zum Schutz unserer Gewässer können wir alle beitragen - zumeist schon durch etwas Nachdenken und durch einen sorgsameren und sparsameren Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser.
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Leider wird die Toilette noch immerzu oft als Abfallbehälter genutzt. Die Entsorgung von über die Kanalisation abgeleiteten festen Abfallstoffen ist nämlich sehr arbeits- und kostenintensiv.
Deshalb: Zigarettenkippen, Katzenstreu und Hygieneartikel (z.B Wattestäbchen, Binden, Windeln, Slip-Einlagen) gehören nicht ins Abwasser. |
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... das Alles gehört nicht ins Abwasser |
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Farben, Lacke und Lösungsmittel können Wasser sehr stark verschmutzen, sie sind in der Schadstoffsammlung besser aufgehoben. Auch Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, sowie Öle und Fette gefährden die Leistungsfähigkeit unserer Kläranlagen und über den Klärschlamm auch die landwirtschaftliche Verwertung. Gefährlich sind auch Altmedikamente,da kann jede Apotheke bei der Entsorgung weiterhelfen.
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Aggressive Allzweck, Sanitär, Abfluss und WC-Reiniger stören den Klärprozeß und schädigen Gewässer und Gesundheit, zumeist reicht der Einsatz von Schmierseife und Scheuerpulver, von Essigessenz und Zitronensäure. Auch Toilettensteine belasten die Gewässer unnötig.
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Das Vermeiden von Verschmutzungen ist besser als die beste Reinigung. z.B. sollten Waschmittel sparsam dosiert werden, oder - noch besser - Baukastenwaschmittel verwendet werden. Einzel dosierbare Pulver im Baukastensystem verringern Tenside um bis zu 30 und Bleichmittel um 90 Prozent. Autos werden umweltbewußt in Waschanlagen gereinigt, statt am Straßenrand gewaschen.
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Gewässerschutz beginnt im Haushalt. Wenn Sie also unsere Tips und Anregungen in Ihrem Alltag anwenden, tragen auch Sie dazu bei, dass unser Wasser ein wertvolles Naturprodukt bleibt: frisch,klar und sauber.
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Quelle:
ATV
Abwasser im Klartext
6. vollständig überarbeitete Auflage





